Was ist eigentlich Netzwerken?

Eigentlich sollte es bei einer Netzwerk-Veranstaltung ja klar sein, trotzdem war der Titel des Impulsvortrags am 15.02.2012 "Was ist eigentlich Netzwerken?".

In seinem Impuls behandelte Bernard Döring die spannende Frage, was "Netzwerken" eigentlich ist und worauf besonders zu achten sei, wenn man denn erfolgreich ein funktionierendes Netzwerk knüpfen wolle.

 

Als wichtigste "Regeln des Netzwerkens" faßt Döring, mit der Zustimmung der anwesenden Teilnehmer, die folgenden 5 Punkte zusammen:

1. Ein Ziel setzen

So ist es also sinnvoll, sich vor einem Netzwerktreffen Gedanken dazu zu machen, was man erwartet bzw. was man erreichen möchte. Jeder Mensch hat hier eine andere Motivation, andere Ziel und Erwartungen

2. Qualität vor Quantität

Lieber weniger, aber gute Kontakte helfen oft mehr, als eine Masse an wahllos angehäuften Kontakten. Wer zu viele Kontakte hat, verliert schnell den Überblick und profitiert dann nicht mehr von seinen Kontakten.

3. "Geben ist seliger denn nehmen"

Das Netzwerk lebt vom Input. Bevor man etwas "herausholen" kann, sollte man erst einmal investieren. Wichtig ist auch, von einem Netzwerktreffen nicht sofort neue Aufträge oder Geschäftsabschlüsse zu erwarten. Es geht um den Aufbau von Kontakten - erst später können daraus Empfehlungen und somit Aufträge entstehen. Wer immer nur "nimmt", gilt schnell als "Schmarotzer" und ist im Netzwerk nicht mehr gerne gesehen.

4. Dran bleiben, Kontakte vertiefen und pflegen

Spätestens 3 Tage nach dem ersten Kontakt sollte man nachfassen - eine kurze eMail oder ein Telefonat, ein kleines Dankeschön für ein angenehmes Gespräch etc... Die frisch gewonnen Kontakt müssen wachsen - dazu braucht es Pflege.

5. Interesse zeigen und etwas anbieten (z. B. einen guten Kontakt)

Nur wer sich wirklich für seine Kontakte interessiert, kann das auch von seinen Kontakten erwarten. Eine kleine Hilfestellung, ein vermittelter Kontakt, ein guter Tipp - all dies sind Dinge, die ein Netzwerk wertvoll machen.

 

Die Frage "Was ist eigentlich Netzwerken" beantwortet Bernhard Döring nach etwa 20-minütigem Vortrag so:

  • Ein Netzwerk ist ein soziales Geflecht, das systematisch Kontakte aufbaut
  • Networking ist „working“ – also arbeit. Nur, wer an seinem Netzwerk arbeitet, wird letztlich auch davon profitieren.
  • Ein Netzwerk bringt viele Vorteile, Chancen und Möglichkeiten, aber: es muss gefüttert werden.

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Kommentare: 1
  • #1

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